
Der Lindwurm vom Rheinfall
Vor undenklich langer Zeit, als die Fabelwesen noch unter uns friedlich lebten, und die Menschen umso seltener waren, flog wieder einmal ein Lindwurm von seinem Hort am Rheinzufluss am Bodensee auf das heutige Basel zu. Damals flogen die Lindwürmer noch umher um ihre Lande zu pflegen und ihre Bewohner zu schützen. So war er wohl zwischen See und dem Hochrhein unterwegs als ihn ein plötzlicher Ausbruch der Hegauvulkane aus seinem Fluge rissen und ihn hart zu Boden warfen. Tief war sein Sturz und erschütternd sein Aufschlag als er in den friedlich schlummernden Rhein stürtzte und sein gewaltiger Leib die tiefen Wasser des Rheins durchschlug und den harten Felsen darunter noch tief spaltete.
Ein riesiges Loch riss sein Körper durch den Sturz, in das nun die Wasser des Flusses zornig stürzten. Wasser und Geröll begruben den Lindwurm untersich aber der Aufschlag war so unglaublich, das seit dem die Wasser des Rhein in wilder Wut über die Kante hinunterstürzen. So entstand er Rheinfall
Da den Lindwurm seit jener Zeit niemand mehr erwähnte so liegt er wohl noch heute tief unter dem Rheinfall begraben. Aber es geht die Sage, dass wenn sich mutige Recken und Maiden dort an den rauschenden Wassern zusammmenfinden zu Gesang und Zweikampf so können sie durch ihr fröhliches Lachen den Wurm wieder erwecken, so das er wieder seine Heimat schützt und für Wohlstand und Frieden sorgt.